G.A. Rottenburgh,
Traversflöte in d1, 4-teilig
Godefroid-Adrien Rottenburgh lebte von 1709 bis 1790 in Brüssel. Er übernahm die Werkstatt seines Vaters J.H. Rottenburgh.
Das Original befindet sich im Besitz von Barthold Kuijken, der dieses Instrument mit vielen Einspielungen berühmt gemacht hat. Es ist vierteilig, aus Buchsbaum, mit Ringen und Kappe aus Elfenbein und einer Silberklappe, mit insgesamt 7 Wechselstücken, Korkstandanzeiger und Registerrohr. Mit der Nr. 5 ist a1 = 415 Hz. Es wurde vermutlich um 1755 gebaut und ist ein spätbarockes Instrument, das schon auf den galanten Stil hinweist. Es besitzt einerseits hervorragende Spielqualitäten und liegt andererseits stilistisch in der Mitte der Traversflötenmusik (für die einklappige Flöte). Auch deshalb gewann es einen bedeutenden Platz unter den gegenwärtig gespielten Nachbauten.
Ich baue es aus allen Hölzern, mit Garnituren aus Kunstelfenbein und einer Silberklappe, in a1 = 415 Hz, gefärbt oder natur, normalerweise mit Registerfuss und Korkstandanzeiger. Wechselstücke sind erhältlich in a1 = 440 Hz, 430 Hz oder anderen Stimmungen bis 392 Hz hinab. Es ist auch als Studentenmodell lieferbar.